...aus der Geschichte des

Akademischen Skiclubs Tübingen...

Vereinswappen des ASC Tübingen
1908 Mehrere Tübinger Studenten beschließen die Gründung eines Akademischen Schneeschuh Vereins an der Universität Tübingen, der von Anfang an auch für Frauen geöffnet ist.


1910 Offizielle Gründung des Akademischen Schneeschuh Vereins Tübingen, ASVT. Anschluß an den Schwäbischen Skiverband, SSV und an den Deutschen Skiverband, DSV. Einweihung der gemieteten ersten Skihütte am Kniebis im nördlichen Schwarzwald.


1911 Erster Skikurs auf dem Kniebis.


1912 Erste Gruppe des ASVT am Arlberg, Skikurs in Stuben unter Leitung von Hauptmann Bilgeri.


1914 Mit dem Ersten Weltkrieg enden nahezu alle Aktivitäten des Vereins.


1919 Wiederbeginn des Clublebens.


1922 Gründung des Altherrenvereins, AHV, in Stuttgart.


1925 Feierliche Einweihung der eigenen Kniebishütte und Namensgebung
Otto-Hahn-Haus zu Ehren des im Oktober 1924 tödlich verunglückten Gründungsmitglieds Otto Hahn.


1926 Der ASVT mietet erstmals über den Winter die Sennhütte auf der Alpe Rauz am Arlberg. Aufschwung des alpinen Skilaufs im Club.


1933 Ende des Mietvertrags des Skiclubs über die Alpe Rauz. Überlegungen, sich eine andere Unterkunft im Gebirge zu suchen. Namensänderung Akademischer Skiclub Tübingen, ASCT.


1937 Ausscheiden des ASCT aus dem Reichsbund für Leibesübungen.


1938 Nach Anschluß Österreichs an das damalige Deutsche Reich kauft der Skiclub ein Baugrundstück am
Arlberg.


1939 Die Baugenehmigung für den Hüttenbau wird erteilt, Baubeginn. Wegen des Kriegsbeginns werden die Arbeiten nicht mehr weitergeführt.


1940 Die Kriegsereignisse bringen das Clubleben zum Erliegen.


1945 Das Baugrundstück des ASCT am
Arlberg wird enteignet, die Kniebishütte von der französischen Besatzungsmacht beschlagnahmt.


1947 Wiederaufnahme des Aktivitäten des Clubs.


1949 Freigabe und Instandsetzung der Kniebishütte im Nordschwarzwald.


1951 Anmietung einer Unterkunftshütte in Steibis, Westallgäu. Beitritt zum Schwäbischen Skiverband und zum Deutschen Skiverband.


1953 Aufgabe der Hütte in Steibis. Wiederaufnahme der Hochgebirgsausfahrten.


1959 Erstmals nach dem Kriege werden wieder Clubmeisterschaften ausgetragen.


1960 Beschluß über den Bau einer Skihütte am
Arlberg, das heutige Rudi-Kissel-Haus.


1963 Der ASCT verliert durch einen Bergunfall seinen früheren Vorsitzenden, Rolf Knappstein. Der ASCT hat wieder eine Winterunterkunft am
Arlberg: Im Oktober Aufnahme des Hüttenbetriebs auf der von der Gemeinde Gamprin als Sennhütte neu erbauten gemieteten Gampriner Rauz als Winterbetrieb.


1964 Erstmalige Austragung des Rolf-Knappstein-Pokals durch den ASCT.


1966 Einweihung der eigenen Skihütte am
Arlberg, der Tübinger Rauz (heute: Rudi-Kissel-Haus) an der Flexenstraße in 1.620 m Höhe. Erstmalige Austragung des Clubvergleichskampfs zwischen den süddeutschen Akad. Skiclubs am Arlberg. Erstmals verfügt der Verein über einen Stocherkahn.


1980 Ende des Mietvertrags über die Gampriner Rauz nach 17 Jahren.


1982 Einweihung des Anbaus der Tübinger Rauz.


1990 Die Tübinger Rauz erhält ihren offiziellen Namen
Rudi-Kissel-Haus nach dem 1989 verstorbenen Ehrenvorsitzenden und Skipionier Rudi Kissel.


1991 Erstmaliger Arbeitseinsatz einer Gruppe des Skiclubs zur Unterstützung der Baumpflanzungen von Stuben am Arlberg.


1994
Erstmals werden T-Shirts und Skipullis mit einem Vereinslogo angeboten.


1996
Eine erste Version der Homepage 
wird von Sven Walser ins Internet gestellt.


1997
Renovierungsarbeiten an der Tübinger Rauz; u.a. wird die Westseite des
Rudi-Kissel-Hauses in Eigenarbeit mit Holz verkleidet und eine Stereoanlage installiert.


1998 Umfangreiche Renovierungsarbeiten am Kniebis. Das
Otto-Hahn-Haus wird saniert; dabei wird die Küche und der sanitäre Bereich vollständig umgestaltet und der Neuzeit angepaßt. Aus Anlaß des 90igsten Vereinsjubiläums wird im Oktober am Kniebis ein großes Fest veranstaltet. Außerdem erscheint eine Vereinschronik als Rückblick auf 90 Jahre Skilauf.

Die Homepage erhält ihre aktuelle Adresse www.asct.de.


2000
Beim 44. Stocherkahnrennen 2000 konnte mit dem 2. Platz ein großartiger Erfolg gefeiert werden. Eine Mailingliste ergänzt das Internetangebot.


2001 In
St. Anton am Arlberg hat die Alpine Ski-WM 2001 vom 28.01. - 11.02.2001 stattgefunden.

Im September wird aus Anlaß von "75 Jahren ASCT am Arlberg" und "50 Jahre Wiedergründung der Aktivitas" in Stuben am Arlberg im Hotel Sportcafé Arlberg ein großes Jubiläumsfest veranstaltet.

2003 Zum zweiten Mal werden T-Shirts und Skipullis (in neuer Optik) mit einem Vereinslogo angeboten.

Am 19.05.2003 wurde der neue Stocherkahn - als Ersatz für den fast 20 Jahre alten "Hexenboden" - vom Bootsbauer aus Österreich angeliefert und auf dem Neckar eingesetzt.

Stocherkahn

Bei einem Fest am 24.05.2003 wurde er von seiner Taufpatin Julia Knorr auf den Namen "Anton" getauft. Und beim 47.Stocherkahnrennen 2003 konnte wiederum mit einem 2. Platz wie bereits im Jahr 2000 ein toller Erfolg gefeiert werden. Weitere Informationen zum Stocherkahn gibt es ... hier.

Der Sanitärbereich des Rudi-Kissel-Hauses am Arlberg wird umfangreich renoviert und vergrößert; die Treppe wird vollständig umgestaltet.

2004 Beim 48. Stocherkahnrennen 2000 wurde erstmalig der Kostümpreis gewonnen - das Trojanische Pferd war unschlagbar! Mit Beginn der Stocherkahnsaison 2004 wurde die Online-Kahnreservierung eingeführt.


Diese kurze Aufstellung enthält nur die wichtigsten Ereignisse. Wer einen Einblick in die gesamte Vereinsgeschichte bis 1998 nehmen will, kann auf das das hierzu erschienene Buch zurückgreifen:

Akademischer Skiclub Tübingen: Rückblick auf 90 Jahre Skilauf


ASC Tübingen (Germany), Impressum